Wie wird das Tier zum Fleisch? Das ist eine Frage, die uns allen an die Nieren geht. Jeder muss für sie für sich selbst entscheiden. Viele verdrängen, wie Fleisch für den Supermarkt produziert wird und kaufen es. Andere wiederum haben sich ganz dagegen entschieden und leben vegetarisch.

 

Es gibt einen dritten Weg: Fleisch zu essen, das in Einklang mit der Natur erzeugt wird.

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Willkommen auf der Schweineweide hoch über dem idyllischen Bühlertal! Hier leben seit Ende Mai 35 Schwäbisch-Hällische ganz so, wie es ihrem Naturell entspricht. Ein Silo versorgt die Tiere mit Futter und Wasser, auf der rund 2,5 Hektar großen Weide spenden Bäume und Holzhütten Schatten.

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Schwäbisch-Hällische sind in aller Munde. Jetzt hat der Baden-Württembergische Landwirtschaftsminister Alexander Bonde (Grüne) beim Festabend zum 25-Jahr-Jubiläum der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) im Historischen Zeughaus der Stadt die Rettung der alten Landrasse durch die Hohenloher Bauern gewürdigt. „Am Anfang war das Mohrenköpfle“, betonte Bonde.

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Wer heutzutage im Supermarkt ein Schnitzel kauft, weiß nicht, woher das Fleisch stammt. Denn über die Herkunft von Schweinefleisch muss der Handel nicht informieren – im Gegensatz zum Rindfleisch, das nach der BSE-Krise gekennzeichnet werden muss. Dies gilt aber auch nur für Frischfleisch, sobald die Ware etwa zu Babykost verarbeitet wurde, tappt der Verbraucher wieder im Dunkeln.

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„Die ersten drei Wochen brauchen die Ferkel Glück“, sagt Bauer Uli Reichert, der die Schwäbisch-Hällischen Landschweine im Freilandmuseum Wackershofen betreut. Eines von Marias acht Ferkeln hatte kein Glück: An einem Morgen lag es plötzlich tot im Stall. „Traurig, ausgerechnet das größte und schönste hat es erwischt.“ Reichert vermutet, dass die Sau – sie wiegt immerhin rund 250 Kilogramm – aus Versehen das Kleine erdrückt hat.

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Was für ein Rummel! Doch Besuch von einem waschechten Prinzen bekommt man schließlich nicht alle Tage.

Der britische Thronfolger Charles war am 27. Mai auf Stippvisite in Hohenlohe und hat die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall besucht.

Eigens für den adeligen Gast wurde ein Zelt im schönen Bühlertal aufgestellt – inklusive Kostproben vom Schwäbisch-Hällischen Qualitätsschweinefleisch natürlich.

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Große Freude im Freilandmuseum Wackershofen: Zuchtsau Maria hat in der Nacht auf 23. Mai zwölf Ferkel auf die Welt gebracht! Bauer Uli Reichert, der die Schwäbisch-Hällischen in Wackershofen betreut, ist stolz und begeistert: „Ganz alleine hat sie das hinbekommen.“ Das ist bei Schweinen nicht selbstverständlich, aber typisch für die alte Landrasse. Ebenso, dass Maria und ihre Familie bald auf der großen Schweineweide zu sehen sind. Schwäbisch-Hällische sind widerstandsfähig und leben gerne draußen.

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Willkommen bei den Schwäbisch-Hällischen! Diese alte Landrasse ist im Hohenlohischen in der Region Schwäbisch Hall zuhause. Daher trägt sie auch ihren Namen. Wir nennen sie manchmal liebevoll Mohrenköpfle – und das sagt schon etwas aus über die Beziehung, die wir Bauern zu diesen Tieren haben.

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